Ein Bekannter nannte Infomercials kürzlich “Pornos für reife Damen“. Das ist natürlich eine völlig unhaltbare Verunglimpfung. Dennoch erkennt man Parallelen zwischen diesen beiden B-Movie-Varianten, wenn man sie analysiert. Sie operieren mit den niedersten Instinkten. Und das macht sie auch aus Neuromarketingsicht interessant.
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Nachdem zwei Geeks das Nexus One durch paar Android-Apps zu einem funktionsfähigen Robotergehirn umgemodelt haben, kann es zum hochentwickelten Nexus 6 aus Blade Runner wirklich nicht mehr weit sein. Aus dem Grund habe ich den Film mal wieder geguckt, und bin danach auf einen ganz wunderbaren Artikel in San Franciscos Wave Magazine gestoßen. Dort hat man die Bürgermeisterkandidaten dem Voight-Kampff-Test unterzogen, um zu sehen, ob sie vielleicht Replikanten seien.
Der Neurowissenschaftler Jaak Panksepp hat bei seinen Vergleichen tierischer und menschlicher neurochemischer Prozesse entdeckt, warum das Internet, vor allem Googlen, Tweeten und Socializen, süchtig macht.
Die Gehirnchemie, die zum Beispiel das anhaltende automatische Herumschüffeln von Ratten steuert, ist gekennzeichnet von Dopamin.
In Communities ist die kritische Masse so wabbelig wie Götterspeise. Um Bewegung rein zu bekommen, reicht der Anstoß der “Mover“. Die große Gruppe der wesentlich schwächeren “Dodger“, passt sich an. Deshalb ist das Seeding so entscheidend, wenn man dort werben möchte. Und in Intranets zählt entsprechend die richtige Motivation besonders beliebter Kollegen.
Diese müssen aber [...]