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desperately seeking… - something

surfing, seeking, tweeting, texting - Dopamin fürs Gehirn

surfing, seeking, tweeting, texting - Dopamin fürs Gehirn

Der Neurowissenschaftler Jaak Panksepp hat bei seinen Vergleichen tierischer und menschlicher neurochemischer Prozesse entdeckt, warum das Internet, vor allem Googlen, Tweeten und Socializen, süchtig macht.

Die Gehirnchemie, die zum Beispiel das anhaltende automatische Herumschüffeln von Ratten steuert, ist gekennzeichnet von Dopamin. Panksepp beschreibt einen Gehirnzustand des ständigen Getrieben-Seins, von Neugier, Interesse, Erwartung. Einen Loop des Suchens. Dieser “loop of seeking”, der alles am Laufen hält, wird befeuert von Dopamin, macht also glücklich. Alle Säugetieren haben diesen Hamsterrad-Modus des “Seekings”, den Panksepp “granddaddy of all systems” nennt.

Bei uns Menschen, ist das Seeking allerdings nicht auf die Erfüllung physischer Bedürfnisse wie Fressen, Sicherheit oder Fortpflanzung beschränkt, sondern erweitert auf abstraktere Dinge:

“For humans, this desire to search is not just about fulfilling our physical needs. Panksepp says that humans can get just as excited about abstract rewards as tangible ones. He says that when we get thrilled about the world of ideas, about making intellectual connections, about divining meaning, it is the seeking circuits that are firing.” (Quelle)

Abstrakte Neugier, Wissendurst, Entdeckunsgdrang und Forscherlust, Ideenverfolgung und intellektueller Austausch, befeuern unseren Suchloop, den zu unterbrechen einen Dopaminstopp bedeutet.

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