Liebesbeweise vs. Privacy
Während ein Großteil der schnarchigen Werbebranche noch das Hochlied auf alles Virale singt, ist längst ein deutlicher Werteverfall von Online-Empfehlungen, “likes”, “thumbs-ups”, Gefolgschaften und Freundschaft zu beobachten.
Glaubwürdigkeit im Netz ist der Käuflichkeit zum Opfer gefallen, und viele “Netizens” preisen Nachrichten, Dienste oder Waren aus ganz anderen Motiven als aus wahrer Überzeugung an. Die Revolution frisst ihre Kinder. Meinung ist längst wieder manipuliert.
Da ist es ganz und gar nicht überraschend, dass ein neuer Dienst Erfolgsaussichten hat, der vor nicht langer Zeit noch große Empörung hervorgerufen hätte.

auf dicke Hose machen
Bei Blippy kann man nämlich seine Kreditkarten-Transaktionen veröffentlichen. Was für ein schräger Gedanke, oder? Angesichts der Tatsache, dass auf die Art aber z.B. eine Empfehlung wesentlich glaubhafter wird, gar nicht sooo dumm.
Der Trend geht zu immer weniger Privacy zugunsten immer größerer Transparenz - auf freiwilliger Basis.



