Psychotraining

Die Existenz des psychologischen Immunsystems war mir vollkommen neu. Und es wirft ein recht neues Licht auf die Häufung psychologischer Erkrankungen einerseits, aber auch auf bestimmte Aspekte des Neuromarketings.
Auch wenn wir – noch - nicht viel über seine Funktion wissen, drängt sich doch auf, dass sich ein seelische Immunsystem ähnlich wie das körperliche trainieren lässt. Betrachten wir nur einmal die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen und die Resistenzen (manche würden es Abstumpfung nennen), die sich gegen psychische Belastungen (Liebe, Trauer, Stress) bilden.
Ebenso gibt es offenbar Anfälligkeiten für „mutierte Viren“, oder aber einfach ein geschwächtes Immunsystem bedingt durch Lebensweise, Lebensumstände oder geistige Erkrankungen, die medikamentösen Eingriff bis hin zu Operationen notwendig machen. Es liegt auch nahe, dass das psychische und das physische Immunsystem miteinander verdrahtet sind. („gesunder Geist im gesunden Körper“ etc.)
Für das Neuromarketing, bei dem Launenhaftigkeit und Überraschungseffekte ganz wichtige Aspekte sind, macht es deshalb Sinn, gewisse Abhärtungsfaktoren der gewünschten Zielgruppe zu untersuchen. Das ist besonders in der Bildsprache effektiv, wo kleine Abweichungen von gewohnten Motiven besonders hohe Ausschläge der Hirnströme bewirken können.



