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Semantic Web dank Google

Beim gestrigen Searchology-Event hat Google die aktuellen Pläne zur Verbesserung der Suchergebnis-Darstellung vorgestellt. Unter anderem wird es bald kleine, aufklappbare “Snippets” an den Ergebnissen geben, die schon vor dem Klicken des Links mehr relevante Info zu den jeweiligen Seiten geben.

Um diese Snippets zu befüllen, greift man auf das fast schon totgeglaubte RDFa-Format zurück - vereinfacht eine Erweiterung von HTML für Meta-Angaben in Webdokumenten. Das setzt allerdings voraus, dass die Autoren der Dokumente (a.k.a. Webseiten) - also Webmaster und Redakteure - diese Mehrarbeit erledigen. Etwas, das bisherige Startversuches eines semantischen (”schlaueren, strukturierten”) web3.0 hat scheitern lassen. Denn dass alle in standardisierter Form mitmachen und ihre Webseiten mit RDF tunen, war aufgrund menschlicher Bequemlichkeit eine Illusion.

Da dieser Punkt aber zukünftig ein lohnenswerter und wettbewerbsentscheidender Faktor in der Suchmaschinen-Optimierung werden wird, macht das diese Mehrarbeit plötzlich sehr interessant. Es würde mich sehr wundern, wenn wir dank Google nun nicht doch noch schneller als erwartet Licht am semantischen Horizont sehen.


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