The brain on a Ford Mustang
Mein Musclecar-Fetisch und diese Neuromarketing-Sache haben mich veranlasst, den “Aktivatoren” für bestimmte Hirnregionen und deren Einsatz in der Werbung doch einmal etwas genauer auf den Grund zu gehen.
Wenn man sich bei Sands Research mal einige Beispiele der analysierten Clips genauer anschaut, fällt als erstes auf, dass eigentlich alle zwei Peaks aufweisen. Einen relativ am Anfang - wohl der Hallo-wach-Trigger, und einen im letzten Drittel, der weniger steil ist und dafür länger auf recht stabiler Höhe gehalten wird. Laut Sands deswegen, weil dieses “High” für Logo und/oder Claim am Schluss nachwirken soll.
Als zweites ist auffällig, dass der Einsatz von Ton wesentlich effektiver ist als der von Farb- und Licht-Effekten, das finde ich ganz erstaunlich. Ganz gravierend wirkt sich offenbar vor allem Applaus bzw. jubelnde Masse auf die Frontallappen aus, was man ganz deutlich bei den Obama-Spots sieht.
Das dürfte uns allen jetzt nicht wirklich neu sein, aber in welchem Ausmaß diese Wirkung alle anderen Trigger übertrifft, ist krass. Dass dieses Mittel zukünftig häufiger in der Werbung zum Tragen kommt, würde mich nicht wundern. Man kriegt den Menschen eben immer noch am ehesten, indem man ihm suggeriert, Teil einer euphorischen Herde zu sein. web2.0 lässt grüßen.




