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Websitetraffic, Followers, Friends & Co.

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde überhaupt nicht zwischen gutem und schlechtem Website-Traffic unterschieden. Bei vielen Mediaagenturen und in einigen Marketingköpfen ist das sogar heute noch so.

Zufallsbesucher, die schnell wieder weg sind, zählen zumindest als vermarktbarer “Klick” bzw. “View” für geschaltete Werbung. Sie haben aber bei weitem nicht den Wert wiederkehrender Besucher, die häufig etwas kaufen oder weiterempfehlen. Diese erscheinen zwar für die Klickstatistik nicht als Gewinn (wegen wiederkehrernder IP-Adressen oft sogar im Gegenteil). Langfristig sorgen sie aber für steigende Besucherzahlen und generell höheren und positiven Bekanntheitsgrad. Und das auch offline.

Das gilt nicht nur für Websitetraffic, sondern für Marken und Produkte generell. Mit den heute so gern unterschiedenen “Followern”, “Friends” und “Fans” verhält sich das ähnlich. Ein paar wenige Fans sind mehr wert als ein Haufen Follower, die eine oberflächliche Statistik gut dastehen lassen, aber als Konsumenten und marketingtechnische Multiplikatoren extreme Leichtgewichte sind.

fandom

Es ist so eine simple Rechnung, und trotzdem sind “Traffic-Qualität” und “Besucher-Profile” gerade für Werbevermarkter immer noch Fremdwörter. Man kann nur staunen.


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